Adiós San Sebastian...die Perle Nordspaniens.

...meine Zeit hier ist schon vorbei und ich werd mich mit einem weinenden und einem lachenden Auge verabschieden.
Weinend, weil ich hier eine tolle Zeit hatte: Ich habe viel gesehen und erlebt, natürlich habe ich viel gelernt (ja, auch Spanisch )und super nette Menschen kennengelernt habe.
Lachend, weil ich glücklich darüber bin die Zeit hier verbracht zu haben, die ich nicht besser hätte nutzen können. Dennoch freue ich mich sehr auf die Zeit in Madrid, darauf dort anzukommen, mein neues zuhause zu finden, mich einzuleben, Freundschaften knüpfen und und und.... Das Urlaubsgefühl muss auch mal ein Ende haben


Ich wollte ja berichten wie es beim Stierkampf war...tja...ich habe bei dem ganzen Spektakel sehr gemischte Gefühle gehabt. Mir war im Vorhinein nicht so ganz bewusst worauf ich mich beim Kauf der Eintrittskarte da überhaupt eingelassen habe. In den 2:15h wurden sechs Stiere vor unseren Augen "besiegt" um es mal harmloser auszudrücken. Ich konnte die Begeisterung der Spanier um mich herum nicht so ganz teilen, vielleicht weil ich mich mit der Geschichte des Stierkampfes nicht auskenne, vielleicht weil ich mich mit den Regeln nicht auskenne, aber vielleicht auch einfach weil es in meinen Augen Tierquälerei ist. Aber gut, man muss es als ein Teil der Spanischen Kultur akzeptieren, es war eine Erfahrung aber ich kann mit 100% Sicherheit sagen, dass es das erste und letzte Mal für mich war. Generell haben wir Mädels gedacht, dass in der Stierkampfarena eine sehr angespannte Atmosphäre herrscht und dass die Spanier diese Kämpfe feiern und hochleben lassen. Dem war aber nicht so...am nächsten Tag erzählte unsere Spanischlehrerin, dass dies in Südspanien eher der Fall sein soll. Im Norden ist anscheinend alles ein wenig anders: das Wetter, die Leute, das Essen, die Landschaft...


Am letzen Samstag vor Abreise bin ich mit Anna mit dem Bus nach Bilbao gefahren um die Stadt zu besichtigen. Wir haben uns insgesamt 5 Stunden dort aufgehalten um das Guggenheim Museum anzugucken (jedoch nur von aussen, da uns gesagt wurde dass es sich nicht lohnen würde), um danach die Altstadt anzuschauen und durch die Stadt wieder zurück zur Busstation zu gehen. Am gleichen Tag an dem die Grande Semana in San Se aufhört, fängt die Grande Semana in Bilbao an. Das heisst die Altstadt war voll von feiernden Menschen. Generell empfand ich die Stimmung in Bilbao nicht so schön. Als wir ankamen war gerade Siesta-Zeit und kein Mensch auf der Straße. Dann der große Kontrast zur Altstadt mit den vielen jungen, punkigen Menschen, die Wasserschlachten veranstalteten und im Gegensatz zu den Menschen in San Se etwas aggressiv wirkten. Zudem kommt noch, dass es in der Stadt ca. 39°C warm und schwül war... Anna und ich haben festgestellt, dass wir in Bilbao nicht leben wollten. Später haben wir dann erfahren, dass es wohl vielen Spaniern auch so geht, doch durch die viele Industrie bietet Bilbao viele Arbeitsplätze.


Um 20:30h ging es dann weiter nach Santander. Dort angekommen haben wir uns auf Zimmersuche gemacht und sind noch auf ein, zwei Bierchen in die Innenstadt. Am nächsten Morgen ging es an den Strand und auf dem Weg zur Busstation noch durch die Innenstadt.
Santander ist nur ein wenig größer als San Se, hat auch einige Strände aber ist längst nicht so schön.


Nach den zwei Tagen haben wir festgestellt wie wohl, heimelig und sicher wir uns doch in San Se nach bereits vier Wochen fühlen.
Während Anna gar nicht mehr von hier weg will sehne ich mich bereits nach ein wenig Abwechslung, nach etwas größerem und neuen obwohl ich das Klima und das Meer gerne nach Madrid mitnehmen würde

Also ich melde mich wieder aus Madrid.

Hasta luego y besos grandes

eure

S o p h i e

Adios San Sebastian ... the pearl of northern Spain.
... My time here is already over and I'll say goodbye with one crying and one laughing eye.
Crying because I had a great time here: I've seen and experienced a lot and of course, I've learned a lot (yes, also Spanish) and got to know super nice people!! Laughing because I am happy to have spent the time that (I would not have spent better) here in San Sebastian. Still, I'm looking forward to the time in Madrid, to arrive there to find my new home, settle myself, make friends and and and .... The holiday feeling must come to an end now!


I wanted to tell you what the bullfight was like ... well ... During that whole spectacle had very mixed feelings. In advance I was not quite aware of what will happen there while buying the entrence . Within 2:15 hours the six bulls were "defeated" in front of our eyes, to say the innocent expression. I could not share the enthusiasm of the Spanish people around me, perhaps because I'm not familiar with the story of bullfighting, perhaps because I am not versed with the rules, but perhaps simply because it is cruel in my eyes. But well, ione has to respect that this is a part of Spanish culture, but it was an experience and I can say with 100% certainty that it was the first and last time for me. In general, we girls thought that there would be a very tense atmosphere in the arena and that the Spanish celebrate the struggles. But it was completely different than expected ... the next day our Spanish teacher said that this should be more the case in southern Spain. In the north, apparently everything is a little different: the weather, the people, the food, the scenery ... but hey: I like it here

The last Saturday before departure, I went with Anna to Bilbao by bus to visit the city. We stayed a total of 5 hours there to stare at the Guggenheim Museum (but only from outside, because we were told that it would not be worth), to look after the old town and walk through the city back to the bus station. On the same day the Semana Grande in San Se was over, the Semana Grande in Bilbao started. That means the old town was full of partying people. Generally, I didn't like the mood in Bilbao too much. When we got there, siesta time was on and nobody was on the streets. Then the great contrast to the old town with many young, punky people, organized water fights so all in all a great contrast to the people in San Se. In addition it was 39 ° C in the city and felt even worse due to the humidity ... Anna and I have noticed that we do not want to live in Bilbao. Later we learned that there are probably come Spanish people who feel the same, but by the many industry provided there are many jobs in Bilbao.


Around 20:30 we were in Santander. Once there, we have still had to look for a room and went out for one or two beers in the city. The next morning we went to the beach and on the way to the bus station we passed by the city.
Santander is only slightly larger than San Se, also has some beaches but it's not nearly as nice.


After the two days we have noticed as well, how safe and comfortable we ​​feel in San Se after only four weeks.
While Anna does not want go away from here I'm nearly yearning after a little variety, for something new and bigger even though I would take the sea, air and the climate with me to Madrid.

So I'll get back at you from Madrid.

Hasta luego y besos grandes

your

S o p h i e

Aquarium

Semana Grande

con las chicas

corrida

22.8.11 03:25

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